Ausbildungshöfe

Hier werden die Höfe vorgestellt, auf denen die Förderkreisausbildung stattfindet.

Weiherbachhof in Filderstadt-Harthausen

Hof Benker

Der Weiherbachhof liegt am Ortsrand von Harthausen, zwischen Stuttgart und Tübingen.
Seit 1995 besteht hier ein reittherapeutischer Betrieb. Sechs Jahre später wurde er Ausbildungshof für den Förderkreis, in der RT-Ausbildung. Ein Theorie-Praxis-Seminar pro RT- Kurs finden auf dem Hof und einem Tagungshaus im Nachbarort statt.

Durchschnittlich kommen 20 Menschen pro Woche zum therapeutischen Reiten. Dies wird in Einzeleinheiten oder in Gruppenstunden durchgeführt. Zurzeit arbeitet eine Reittherapeutin, gelegentlich mit einer Praktikantin, auf dem Hof.

Das Klientel setzt sich zusammen aus Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit geistigen, emotionalen und körperlichen Beeinträchtigungen.

Acht Pferde, von denen vier als Therapiepferde ausgebildet sind, leben in einer alters- und geschlechtsgemischten Gruppe im Offenstall. Bei den vier zur Therapie eingesetzten Pferden handelt es sich um zwei Isländer, einen Knappstrupper und einen Connemara.

Für die Arbeit stehen das angrenzende Gelände mit Feldern, Obstbaumwiesen und ein wenig Wald sowie ein Reitplatz zur Verfügung. Die Stunden finden ganzjährig statt.

Anfahrtsbeschreibung: Auf der B 27 von Stuttgart nach Tübingen, an der Ausfahrt Filderstadt-Harthausen abfahren und der Beschilderung Richtung Harthausen folgen. Durch Harthausen durchfahren und am Ortsende links zur Gaststätte Hasenheim (Schild) abbiegen. Rechts davon liegt der Weiherbachhof.

Website: www.reittherapie-benker.de

Der Struthof Capito

Hof Capito

Seit 2006 bietet der Förderkreis seine RTA Kurse auf dem Struthof der Familie Capito an.
Der ehemalige Milchviehbetrieb beheimatet eine Pensionspferdehaltung für etwa 50 Pferde. Diese leben in konsequenter Offenstallhaltung in vier Herden. Ihre Ställe und Ausläufe sind nach den Prinzipien der LAG (Laufstallarbeitsgemeinschaft) konzipiert. Sie gehören einer bunten Schar von Freizeitreiterinnen aus allen Sparten der Reiterei, die hier ein freundliches Miteinander pflegen.

Den Teilnehmerinnen der Ausbildungskurse werden viele dieser Pferde freundlicherweise von ihren Besitzern zur Verfügung gestellt, so dass es eine Fülle unterschiedlicher Rassen, Altersgruppen, Ausbildungsstände- und Methoden zu erleben gibt. Die reittherapeutische Arbeit ist auf dem Struthof allen bekannt, denn die Praxis für Heilpädagogisches Arbeiten mit dem Pferd von Stefanie Ehmke (ausgebildet durch den Förderkreis) ist in den Pensionsbetrieb integriert.

Für die konkrete Arbeit mit den Pferden steht dem Förderkreis die helle 20 x 60 Meter große Reithalle zur Verfügung. Dadurch können die Seminare ganzjährig im Trockenen stattfinden. Die theoretischen Inhalte werden im Seminarraum erarbeitet, der die Möglichkeiten für Video-Feedback bietet und in dessen kleiner Küchenzeile die Versorgung mit der notwendigen Nervennahrung gewährleistet ist.

Der Hof liegt im waldreichen südlichsten Zipfel Nordrhein Westfalens, kurz vor der Grenze zu Rheinland Pfalz. Verkehrstechnisch ist er gut erreichbar über die BAB 45, geografisch befindet er sich ungefähr in der Mitte der Republik, zumindest in Nord-Süd Ausrichtung. Im Umkreis von zehn Minuten gibt es Unterkünfte im bezahlbaren Rahmen.

Website: www.struthof-capito.de

Hof Hoppla e.V.

Seit 1992 bietet der Verein „Hoppla e.V.“ heilpädagogisches Reiten für Kinder und Jugendliche an. Die beiden Gründerinnen, Maren Maaß und Susanne Seufert, hatten sich damals während der RT-Ausbildung beim Förderkreis kennengelernt. Dort entstand die Idee, zusammen therapeutisches Reiten anzubieten, und die beiden arbeiten seitdem gemeinsam. Circa 60 Klienten kommen wöchentlich zum Reiten, hauptsächlich Kinder zwischen drei und zehn Jahren
„Hopplae.V.“ liegt 30 Kilometer südlich von Bremen am Rande der Wildeshauser Geest.

Der Hof ist klein und überschaubar, liebevoll gestaltet und bietet viele gemütliche Ecken, von denen man die Pferde in ihren Ausläufen beobachten kann. Für die Reittherapie stehen ein Reitplatz, ein Roundpen und ein wunderschönes Gelände drumherum zur Verfügung. Neun Kleinpferde (Isländer, Norweger, Haflinger) leben hier in Offenstallhaltung. Für die RTA-Seminare kommen noch zwei „Besuchspferde“ dazu. Als Seminarraum steht eine ausgebaute Wassermühle zur Verfügung, die einen Kilometer vom Hof entfernt ist.

Website: www.hoppla-ev.de

Hof Epona e.V.

Hof Epona

Epona e.V. ist ein als gemeinnützig anerkannter Verein, der seit 1994 heilpädagogisches Reiten und Arbeiten mit dem Pferd für Kinder, Jugendliche und Erwachsene anbietet.

Der Hof liegt in Alleinlage zwischen Sulingen und Diepholz, circa 50 km südlich von Bremen. Das Hofgelände ist weiträumig und unter psychomotorischen Gesichtspunkten bewusst so gestaltet, dass es den Kindern und Jugendlichen mannigfaltige Anreize bietet, sich zu bewegen und zu erproben (Sinnespfad, Seilgarten, Hängematten, Schaukeln, Berg, Feuerstelle etc.).
Neben den Stallungen, der Sattelkammer und den Ausläufen und Weiden für die Pferde verfügen wir über einen Sandreitplatz, eine Ovalbahn, einen Geländereitplatz und ein abwechslungsreiches Gelände (Feld, Wiesen, Moor, Wald und ein See).

Ein kleines Häuschen mit Küche, Seminarraum und Schlafboden bietet die Möglichkeit zur Unterbringung von Gruppen.

Dem Verein stehen zehn Pferde/Ponys unterschiedlichen Alters (vom Jungpferd bis zur Uroma) und unterschiedlicher Rassen (vom Shetty „Polly“ bis zum Kaltblut „Mathilde“) für die Reittherapie zur Verfügung. Wir halten unsere Pferde im Herdenverband im Offenstall und auf der Weide. Nur so kann sich das natürliche Sozialverhalten des Pferdes entwickeln und im Therapieverlauf Bedeutung bekommen.

Website: www.epona-ev.de/

Hof Schnuppstrupp

Hof Diekel

Hof SchnuppStrupp gibt es seit 1994. Erst seit Anfang 2009 ist er in der wunderschönen Kuppenrhön mitten in Deutschland am Rande des kleinen, beschaulichen Dorfes Oberstoppel zu Hause. Hier wird der Hof langsam neu aufgebaut. Die sieben Pferde leben in einem großzügigen Offenstall mit ganzjährigem Frei- bzw. Weidegang in einer homogenen Herde.

Die Kühe, Ziegen, Hunde, Katzen, Hühner, Enten, Kaninchen und Meerschweinchen helfen bei der tiergestützten Sozialarbeit. Pro Woche kommen circa 30 KlientInnen bzw. ReitschülerInnen mit und ohne Behinderungen auf den Hof. Der Schwerpunkt liegt in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die privat und aus verschiedenen Einrichtungen zum Hof kommen. Es gibt zwei Wiesenreitplätze, eine Ovalbahn und eine Rennbahn, man geht aber auch sehr häufig ins Gelände. Der motopädagogisch nutzbare Dachboden bietet bei schlechtem Wetter einen Unterschlupf, der die KlientInnen zu den verschiedensten nichtgewohnheitsmäßigen Bewegungsabläufen anregt. Die Mitarbeiter fördern die Persönlichkeit der Pferde aktiv, denn gerade bei der Arbeit mit sozial beeinträchtigten Menschen sind sie die wahren Experten. Ihr natürliches Sozialverhalten ist die Basis des Therapieverlaufs.

Website: www.schnuppstrupp.de

Unterkunft und Verpflegung bietet zu super Preisen das sehr nahegelegene Schullandheim Villa Phantasia.

Hof Kahre

Hof KahreAls ausgebildete Reittherapeutin durch den Förderkreis Therapeutisches Reiten e.V. bietet Susanne Kahre seit 12 Jahren die Reittherapie an. Sie bewohnt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern seit 2007 die Reitanlage in Vlotho. Dort bietet sie Reittherapie für verschiedene Einrichtungen (Frühförderung, Jugendhilfe, psychiatrische Tageskliniken für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Lebenshilfe etc.) sowie Reitunterricht an. Dafür stehen 10 Pferde und Ponys verschiedenster Rassen, zur Verfügung, die im Offenstall leben. Außerdem sind bis zu 30 Pensionspferde auf dem Hof zuhause.

Unterschiedliche Reitstile (Spanisch, Western, Philippe Karl, FN, VFD) werden hier von entsprechenden ReitlehrerInnen mit gegenseitiger Toleranz unterrichtet. Zu dem Hof gehören eine Reithalle, zwei Außenreitplätze und ein Roundpen. Der nordrhein-westfälische Hof liegt im Weserbergland zwischen Bielefeld und Hannover und bietet ein abwechslungsreiches Ausreitgelände.

2011 fand hier erstmals der 14-tägige Kurs „Übungsleiter für pferdegerechten Basisunterricht“ statt, der die Reittherapieausbildung beim Förderkreis ergänzt. Eine Ferienwohnung für bis zu vier Personen sowie Gastboxen sind vorhanden. Ein günstiges Hotel ist fußläufig erreichbar.

Website: www.reittherapie-kahre.de

Das Pferdehöfchen

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Idyllisch gelegen inmitten von Wald und Wiesen befindet sich auf dem reizvollen Gelände der Rochhausmühle der regional einzigartige heilpädagogische Reiterhof. Diesieben Pferde (davon fünf ausgebildete Therapiepferde) sieht man als ursprüngliche Lauf- und Herdentiere. Sie leben ganzjährig im Herdenverband im Offenstall.

Die Individualität der KundInnen und KlientInnen, ihre Auftragsformulierungen und Veränderungswünsche sind für das Team maßgebend. Der Anspruch ist es, einen Rahmen zu bieten, in dem neue Entwicklungsmöglichkeiten stattfinden können und sich Menschen und Pferde gleich wohlfühlen.
Das Pferdehöfchen in Grünhainichen im Erzgebirge existiert seit 1998, der dazugehörende Förderverein wurde im Jahr 2000 gegründet.

Arbeitsschwerpunkte der beiden Reittherapeutinnen (SG-TR + Fökr) liegen in der Frühförderung, in der Arbeit mit benachteiligten und/oder behinderten Kindern und Jugendlichen, vornehmlich aus der Heimerziehung, sowie Reittherapie für Menschen mit psychischen Besonderheiten/Krankheiten.
Der Verein ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe.

Website: www.pferdehoefchen.com