Hier werden die Höfe vorgestellt, auf denen die Förderkreisausbildung stattfindet.
Der Betrieb besteht seit 1989 und liegt inmitten des Fichtelgebirges, in einem kleinen Dorf.
Es werden ca. 20 Personen pro Woche betreut, von einer Reittherapeutin.
Das Klientel ist gemischt, überwiegend Kinder und Jugendliche, selten Erwachsene.
Die alters- und geschlechtsgemischte Pferdegruppe lebt im Offenstall direkt angrenzend ans Wohnhaus. Es handelt sich um Kleinpferde unterschiedlichen Alters und verschiedener Rasse, die alle eingesetzt werden können.
Die Arbeit findet ganzjährig im Gelände statt, mit altershomogen zusammengestellten Gruppen oder in Einzelarbeit.
Im Erdgeschoß des Wohnhauses befinden sich noch die Sattelkammer, die Kundentoilette sowie ein Arbeits - und Besprechungszimmer, das für Gruppen (Auch Ausbildungsgruppen) dient.
Website: www.miteinander-gehen.de
Der Weiherbachhof liegt am Ortsrand von Harthausen, zwischen Stuttgart und Tübingen. Seit 1995 besteht hier ein reittherapeutischer Betrieb. 6 Jahre später, wurde er Ausbildungshof für den Förderkreis, in der RT Ausbildung. 1 Theorie-Praxis-Seminar pro RT- Kurs finden auf dem Hof und einem Tagungshaus im Nachbarort statt.
Durchschnittlich kommen 20 Menschen pro Woche zum therapeutischen Reiten. Dies wird in Einzeleinheiten oder in Gruppenstunden durchgeführt. Zur Zeit arbeitet eine Reittherapeutin, mit gelegentlich 1 Praktikantin, auf dem Hof.
Das Klientel setzt sich zusammen aus Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit geistigen, emotionalen und körperlichen Beeinträchtigungen.
8 Pferde, wovon 4 als Therapiepferde ausgebildet sind, leben in einer alters- und geschlechtsgemischten Gruppe im Offenstall. Bei den 4 zur Therapie eingesetzten Pferde handelt es sich um 2 Isländer, 1 Knappstrupper und 1 Connemara.
Für die Arbeit steht das angrenzende Gelände mit Feldern, Obstbaumwiesen und ein wenig Wald, sowie ein Reitplatz zur Verfügung. Die Stunden finden ganzjährig statt.
Anfahrtsbeschreibung: Auf der B 27 von Stuttgart nach Tübingen, die Ausfahrt Filderstadt-Harthausen abfahren und der Beschilderung Richtung Harthausen folgen. Durch Harthausen durchfahren und am Ortsende links zur Gaststätte Hasenheim (Schild) abbiegen. Rechts davon liegt der Weiherbachhof.
Website: www.reittherapie-benker.de
Seit 2006 bietet der Förderkreis seine RTA Kurse auf dem Struthof der Familie Capito an. Der ehemalige Milchviehbetrieb beheimatet eine Pensionspferdehaltung für etwa 50 Pferde. Diese leben in konsequenter Offenstallhaltung in vier Herden. Ihre Ställe und Ausläufe sind nach den Prinzipien der LAG (Laufstallarbeitsgemeinschaft) konzipiert. Sie gehören einer bunten Schar von Freizeitreiterinnen aus allen Sparten der Reiterei, die hier ein freundliches Miteinander pflegen.
Den Teilnehmerinnen der Ausbildungskurse werden viele dieser Pferde freundlicherweise von ihren Besitzern zur Verfügung gestellt, so dass es eine Fülle unterschiedlicher Rassen, Altersgruppen, Ausbildungsstände- und Methoden zu erleben gibt. Die reittherapeutische Arbeit ist auf dem Struthof allen bekannt, denn die Praxis für Heilpädagogisches Arbeiten mit dem Pferd von Stefanie Ehmke (ausgebildet durch den Förderkreis) ist im Pensionsbetrieb integriert.
Für die konkrete Arbeit mit den Pferden steht dem Förderkreis die helle, 20 x 60 Meter große, Reithalle zur Verfügung. Dadurch können die Seminare ganzjährig im Trockenen stattfinden. Die theoretischen Inhalte werden im Seminarraum erarbeitet, der die Möglichkeiten für Videofeedback bietet und in dessen kleiner Küchenzeile die Versorgung mit der notwendigen Nervennahrung gewährleistet ist.
Der Hof liegt im waldreichen südlichsten Zipfel Nordrhein Westfalens, kurz vor der Grenze zu Rheinland Pfalz. Verkehrstechnisch ist er gut erreichbar über die BAB 45, geografisch befindet er sich halbwegs in der Mitte der Republik, zumindest in Nord-Süd Ausrichtung. Im zehn Minuten Umkreis gibt es Unterkünfte im bezahlbaren Rahmen.
Website: www.struthof-capito.de
Seit 1992 bietet der Verein "Hoppla" e.V. heilpädagogisches Reiten für Kinder und Jugendliche an. Die beiden Gründerinnen Maren Maaß und Susanne Seufert hatten sich damals während der RT Ausbildung beim Förderkreis kennengelernt . Dort entstand die Idee, zusammen therapeutisches Reiten anzubieten und die beiden arbeiten seidem gemeinsam. Ca 60 Klienten kommen wöchentlich zum Reiten, hauptsächlich Kinder zwischen drei und zehn Jahren „Hoppla“e.V. liegt 30 Kilometer südlich von Bremen am Rande der Wildeshauser Geest.
Der Hof ist klein und überschaubar, liebevoll gestaltet und bietet viele gemütliche Ecken, von denen man die Pferde in ihren Ausläufen beobachten kann. Für die Reittherapie stehen ein Reitplatz, ein Roundpen und ein wunderschönes Gelände drum herum zur Verfügung ..Neun Kleinpferde ( Isländer, Norweger, Haflinger) leben hier in Offenstallhaltung. Für die RTA Seminare kommen noch zwei „Besuchspferde“ dazu. Als Seminarraum steht eine ausgebaute Wassermühle zur Verfügung, die einen Kilometer vom Hof entfernt ist.
Website: www.hoppla-ev.de
Epona e.V. ist ein als gemeinnützig anerkannter Verein, der seit 1994 heilpädagogisches Reiten und Arbeiten mit dem Pferd für Kinder, Jugendliche und Erwachsene anbietet.
Unser Hof liegt in Alleinlage zwischen Sulingen und Diepholz, ca. 50 km südlich von Bremen. Das Hofgelände ist weiträumig und unter psychomotorischen Gesichtspunkten bewusst so gestaltet, dass es den Kindern und Jugendlichen mannigfaltige Anreize bietet, sich zu bewegen und zu erproben. (Sinnespfad, Seilgarten, Hängematten, Schaukeln, Berg, Feuerstelle usw.). Neben den Stallungen, der Sattelkammer, den Ausläufen und Weiden für die Pferde verfügen wir über einen Sandreitplatz, eine Ovalbahn, einen Geländereitplatz und ein abwechslungsreiches Gelände (Feld, Wiesen, Moor, Wald und einen See.)
Ein kleines Häuschen mit Küche, Seminarraum und Schlafboden bietet die Möglichkeit zur Unterbringung von Gruppen.
Dem Verein stehen zehn Pferde/Ponies unterschiedlichen Alters (vom Jungpferd bis zur Uroma)und unterschiedlicher Rassen (vom Shetty „Polly“ bis zum Kaltblut „Mathilde“)für die Reittherapie zur Verfügung. Wir halten unsere Pferde im Herdenverband im Offenstall und auf der Weide. Nur so kann sich das natürliche Sozialverhalten des Pferdes entwickeln und im Therapieverlauf Bedeutung bekommen.
Website: www.epona-ev.de/
Hof SchnuppStrupp gibt es seit 1994. Erst seit Anfang 2009 sind wir in der wunderschönen Kuppenrhön mitten in Deutschland am Rande des kleinen, beschaulichen Dorfes Oberstoppel zu Hause und bauen hier unseren Hof langsam neu auf. Unsere sieben Pferde leben in einem großzügigen Offenstall mit ganzjährigem Frei- bzw. Weidegang in einer homogenen Herde.
Unsere Kühe, Ziegen, Hunde, Katzen Hühner, Enten, Kaninchen und Meerschweinchen helfen uns bei unserer tiergestützten Sozialarbeit. Pro Woche kommen ca. 30 Klienten bzw. Reitschülerinnen mit und ohne Behinderungen zu uns. Unser Schwerpunkt liegt in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die privat und aus verschiedenen Einrichtungen zu uns kommen. Wir haben zwei Wiesenreitplätze, eine Ovalbahn und eine Rennbahn, gehen aber auch sehr häufig ins Gelände. Unser motopädagogisch nutzbarer Dachboden bietet uns bei schlechtem Wetter einen Unterschlupf, der unsere Klienten zu den verschiedensten nichtgewohnheitsmäßigen Bewegungsabläufen anregt. Wir fördern die Persönlichkeit unserer Pferde aktiv, denn gerade bei der Arbeit mit sozial verstörten Menschen, sind sie die wahren Experten. Ihr natürliches Sozialverhalten ist unsere Basis im Therapieverlauf.
Website: www.schnuppstrupp.de
Unterkunft und Verpflegung bietet zu super Preisen das sehr nahegelegene Schullandheim Villa Phantasia.
Als ausgebildete Reittherapeutin durch den Förderkreis Therapeutisches Reiten e.V. übt Susanne Kahre seit 12 Jahren die Reittherapie aus. Sie bewohnt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern seit 2007 die Reitanlage in Vlotho. Dort bietet sie Reittherapie für verschiedene Einrichtungen (Frühförderung, Jugendhilfe, psychiatrische Tageskliniken für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Lebenshilfe etc.) sowie Reitunterricht an. Dafür stehen 10 Pferde und Ponies, verschiedenster Rassen, zur Verfügung, die im Offenstall leben. Außerdem sind bis zu 30 Pensionspferde auf dem Hof zu hause.
Unterschiedliche Reitstile (Spanisch, Western, Philippe Karl, FN, VFD,) werden hier von entsprechenden ReitlehrerInnen mit gegenseitiger Toleranz unterrichtet. Zu dem Hof gehören eine Reithalle, zwei Außenreitplätze und ein Roundpen. Der nordrheinwestfälische Hof liegt im Weserbergland zwischen Bielefeld und Hannover und bietet ein abwechslungsreiches Ausreitgelände.
2011 fand hier erstmals der 14-tägige Kurs "Fachübungsleiter für pferdegerechten Basisunterricht" statt, der die Reittherapieausbildung beim Förderkreis ergänzt. Eine Ferienwohnung für bis zu vier Personen sowie Gastboxen sind vorhanden. Ein günstiges Hotel ist fußläufig erreichbar.
Website: www.reittherapie-kahre.de